Eine außerordentliche Kündigung ist eine Kündigung, die das Arbeitsverhältnis vorzeitig und ohne Beachtung der sonst geltenden Kündigungsfristen beendet. Aber erst einmal langsam und der Reihe nach: 1. Wie bereits erwähnt, endet ein unbefristeter Arbeitsvertrag entweder mit dem Renteneintritt des Arbeitnehmers oder durch eine Kündigung. Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer können das Arbeitsverhältnis unter bestimmten Umständen gleichermaßen beenden.. Dabei finden jedoch meist die verlängerten Kündigungsfristen gemäß § 622 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) … Vor einer personen-, krankheits- oder betriebsbedingten Kündigung, die nicht im Einflussbereich des Arbeitnehmers liegen, kommt eine Abmahnung deshalb nicht in Frage.Auch darf einem Arbeitnehmer nicht angelastet werden, dass er zum Beispiel langsamer oder schlechter arbeitet als seine Kollegen, weil er nicht die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen besitzt. Wenn eine ordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber ausgesprochen wird, sollte der allgemeine und besondere Kündigungsschutz immer berücksichtigt werden. Gesetzlich geregelt ist der befristete Arbeitsvertrag im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Ohne vorherige Abmahnung! Aufpassen muss der Arbeitgeber nur, dass er nicht zu viele Abmahnungen ohne Steigerung im Wortlaut oder ohne tatsächlich eine Kündigung folgen zu lassen, ausspricht. Es gibt folgenden Grundsatz: Ein Arbeitgeber benötigt für eine Kündigung keinen Grund und deshalb auch keine vorherige Abmahnung… Voraussetzung dafür ist laut KschG, dass ein Betrieb mehr als 11 Mitarbeiter angestellt hat und dass der Arbeitnehmer im selben Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate gearbeitet hat. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag und Kündigung gehen einher, wenn ein Betrieb so schlecht dran ist, dass er seine Personalaufwendungen in dieser Ausprägung nicht mehr decken kann. Kündigung (unbefristeter Arbeitsvertrag) ohne Grund Monats wird in einem kurzen Gespräch die Kündigung schriftlich und ohne Angabe von Gründen ausgehändigt. Mal reicht eine Abmahnung, mal bedarf es dreier; das hängt vom Einzelfall ab. Kündigung im Arbeitsrecht (© doc rabe media / fotolia.com) Eine Kündigung durch den Arbeitgeber zu erhalten ist für jeden Arbeitnehmer ein aufwühlendes Erlebnis und oftmals eine wirtschaftliche sowie emotionale Ausnahmesituation. Eine Kündigung ist nicht nötig und somit auch keine Rechtfertigung, was es für den Arbeitgeber einfacher macht. Nach Ablauf dieser Befristung endet das Arbeitsverhältnis, ohne dass es einer Kündigung bedarf, wenn nicht bis zu diesem Zeitpunkt eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vereinbart wird. Vorab gab es KEINE Beschwerden, keine Abmahnung, keine Ermahnung, keine Beanstandungen. Eine im Arbeitsvertrag festgelegte Dauerschuld kann natürlich nicht nur vom Mitarbeiter auflösen. Diese Kündigung kann natürlich sowohl vom Arbeitnehmer als auch vom Arbeitgeber ausgesprochen werden, wobei letzterer strenge gesetzliche Regelungen zum Kündigungsschutz zu beachten hat. Damit ein unbefristeter Arbeitsvertrag endet, ist hingegen zunächst eine Kündigung erforderlich. Der dargestellte Zusammenhang zwischen einer Abmahnung und einer verhaltensbedingten Kündigung erklärt, warum die Arbeitsgerichte vor einer verhaltensbedingten Kündigung zumindest eine erfolglose Abmahnung wegen eines gleichartigen Fehlverhaltens verlangen. Sie ist in der Regel fristlos, muss es aber nicht sein, weil der Kündigende auch bei einer außerordentlichen Kündigung eine gewisse Frist einräumen kann. Geht das überhaupt?“ „Ja, unter Umständen geht das wirklich“, habe ich der Anruferin geantwortet. Dennoch sollten Arbeitnehmer nun Ruhe bewahren und sich die weiteren Schritte gut überlegen. Wenn ein Arbeitnehmer abgemahnt wurde und dann etwas ganz anderes … Zwar wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen, allerdings schließt dies die Option einer Kündigung nicht aus. Dies kann auch vom Unternehmer beschlossen werden. Die Abmahnung muss „einschlägig“ sein .