Ohne Schutzmaßnahmen könnte der Wolf daher in Deutschland wieder aussterben. Die sichere Unterscheidung zwischen Fährten von Wolf und Hund kann deshalb nur durch Experten unter Betrachtung verschiedener Merkmale erfolgen. Das sind die Ergebnisse einer Analyse von über 2.000 Kotproben. 80.000 Jahren durch den Menschen. Landwirtschaftsministerien Regelungen, wie Nutztierhalter beim Schutz ihrer Herden finanziell unterstützt werden. Diese körperlichen Leiden, ebenso wie der Wolf, können also dazu beitragen, dass die Bestände des Muffelwilds mancherorts erlöschen. Alle heute bekannten Hunderassen stammen ursprünglich vom Wolf ab. Eine Gefährdung zeichnet sich in der Regel ab, dafür gibt es Vorwarnstufen. Wölfe leben und jagen in Rudeln. In Deutschland werden unter anderem die Rassen Pyrenäenberghund und Maremmen-Abruzzen-Schäferhund eingesetzt. Der Rest sind alles Einzeltiere. Dies entspricht in Wolfsgebieten dem jeweiligen Mindestschutz (siehe Frage „Wie verhindert man, dass Wölfe an Nutztiere gelangen?“). Hunde hingegen nutzen diese Gangart nur selten so ausdauernd wie der Wolf. Vom sogenannten „Beuteschlag-Reflex“ (umgangssprachlich auch „Blutrausch“) spricht man, weil die eingezäunten Weidetiere nicht flüchten können und der Jagdtrieb des Wolfes dadurch immer wieder ausgelöst wird. Die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht lehnt der NABU jedoch strikt ab, da der Erhaltungszustand der Art auf absehbare Zeit keine Nutzung der Tierart zulässt, die eine Einordnung ins Jagdrecht rechtfertigen würde. Schafe zum Beispiel stehen seit lange unter Menschenschutz, sie wehren sich nicht mehr. Anscheinend ist in Ihrem Browser JavaScript nicht aktiviert. Basierend auf internationalen Erfahrungen empfiehlt sich jedoch, eine Höhe von mindestens 110 Zentimetern und 4.000 Volt Spannung (sogenannter „empfohlener Schutz“). Beim heutigen Treffen der Natuschutzjugend (NAJU) des Naturschutzbundes Deutschland e.V. Ziehen sie sich langsam zurück und melden Sie Ihre Beobachtung an die zuständige Wolfsberatung oder an die zuständige Behörde im Landratsamt. Je nach Region und Jahreszeit schwankt die Nahrungszusammensetzung allerdings. Allerdings trabt der Wolf auf langen Strecken so, dass die Hinterpfote genau an die Stelle gesetzt wird, wo zuvor die Vorderpfote abgesetzt wurde. Eine wissenschaftliche Untersuchung (NINA Institut, 2001) hat weltweit dokumentierte Fälle zusammengestellt und untersucht, in denen Menschen von Wölfen angegriffen wurden. Zwischen den sächsischen Orten Weißwasser und Boxberg wurden beispielsweise auf einem acht Kilometer langen Straßenabschnitt, auf dem bereits viele Wölfe und andere Wildtiere umgekommen sind, Hinweisschilder aufgestellt, eine bereits vorhandene Brücke wurde naturnah gestaltet und der Straßenrand gehölzfrei gehalten – mit Erfolg! Die Mitglieder der Wolfsfamilie gehen täglich getrennter Wege, sie sind so gut wie nie den ganzen Tag gemeinsam unterwegs. In Deutschland ist ein Fall sicher belegt, in denen Wölfe Pferde angegriffen haben. Sind Wölfe für den Menschen gefährlich, wovon leben sie und wie ernähren sie sich? Die deutschen Wölfe bilden zusammen mit denen aus Westpolen die Mitteleuropäische Tiefland-Population. Pilze sammeln und bestimmen Das ist unabhängig vom Hunger. Der Schutz ist auf EU-Ebene durch die FFH-Richtlinie geregelt, die in Salzburg durch das Jagdgesetz umgesetzt wird. Diese Gerüchte sind falsch. Verkehrsunfälle und illegale Tötungen tragen darüber hinaus zur Sterblichkeit bei. In fünf dieser Fälle waren die Wölfe an Tollwut erkrankt. Zur Beruhigung der Bevölkerung und um den Jagdkonkurrenten auszuschalten, wurden Wölfe intensiv bejagt. Der Rumpf ist länger, der Brustkorb schmaler und höher. Die können diese Strecken noch nicht selbstständig laufen und werden von Eseln in Taschen getragen. Dies betraf Fohlen halbwild gehaltener Pferde in Sachsen-Anhalt. Aus Skandinavien ist bekannt, dass ein Grünstreifen zwischen Fahrbahnrand und Wald zudem die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Autofahrer Tiere frühzeitig erkennen. Es ist für Wölfe jedoch völlig normal, mehrere Tage lang keine Nahrung aufzunehmen. Kaum bewachte und in ihrer Konstitution geschwächte Nutztiere sowie allgegenwärtige, leicht zugängliche menschliche Abfälle oder Nutztierkadaver können zudem eine Nahrungsquelle für Wölfe darstellen – insbesondere, da in diesen Ländern zum Beispiel die Wildtierdichten äußerst gering sind (unter anderem aufgrund von Entwaldung und intensiver Landnutzung) und dem Wolf somit Beutetiere als natürliche Nahrungsgrundlage fehlen. Es gibt wieder wilde Wölfe in Deutschland. Es besteht also gar keine Notwendigkeit, der natürlichen Verbreitung nachzuhelfen. Bei einer Reviergröße von 200 bis 300 Quadratkilometern liegen immer Ortschaften und Gehöfte mitten im Wolfsrevier. Wirtschaftlicher Schaden trifft auf Faszination. Mit etwa einem Prozent der erbeuteten Biomasse sind Nutztierrisse die Ausnahme und spielen als Nahrung für das Überleben der Wölfe keine Rolle. Verletzungsrisiko und Erfolg gegeneinander abwägen. Laufen oder fahren Sie einem Wolf nicht hinterher, versuchen Sie niemals, in anzulocken oder zu füttern. Nein. Seitdem Wölfe in der Lausitz wieder heimisch sind, kann man anhand der weiterhin hohen Abschusszahlen zum Beispiel von Rehen feststellen, dass trotz Wolf weiterhin erfolgreich gejagt werden kann. Nein. Durch verstärkte Schutzbemühungen nehmen die Bestände in einigen europäischen Ländern seit einigen Jahren wieder zu, wie zum Beispiel in Italien, Polen und Kroatien. Seit 2009 werden Einzeltiere wieder regelmäßig nachgewiesen. Als anpassungsfähige Tierart können Wölfe in sehr vielen Landschaften leben, solange diese ausreichend Beutetiere und Rückzugsmöglichkeiten für die Jungenaufzucht bieten und der Mensch sie leben lässt. Transparenz, Vogelporträts Neben Wildtierarten wie Rehen, Rothirschen und Wildschweinen zählen zu den Huftieren auch Nutztiere wie Schafe und Ziegen. September entschieden wird, auf eine Liste von Tier­arten gesetzt werden, die eigent­lich geschützt sind, aber vorbeu­gend „regu­liert“, das heißt zum Abschuss frei­ge­geben werden können. LG Tessa Staudenmaier P.S. Es wurden pro Jahr zwischen drei und neun Tiere festgestellt, auf fast alle Bundesländer verteilt. Rehe, Rothirsche und Wildschweine: Davon ernährt sich der Wolf zu über 96 Prozent. Das speziell für den Schulunterricht konzipierte, gedruckt und digital aufbereitete Material erlaubt sowohl interaktive Unterrichtsgestaltung als auch Gruppenarbeiten. Die emotionale Belastung und der Mehraufwand der Nutztierhalter werden nicht ausgeglichen. Sachsen hat sich 2012 dazu entschieden, den Wolf unter das Jagdrecht zu stellen, da sich die damalige Landesregierung dadurch eine größere Akzeptanz unter den Jägern erhoffte. Wenn über den Wolf gesprochen wird, dann oft über die Frage, was er für die Gesellschaft bedeutet. Grundsätzlich ist es wichtig, schon den Kindern die Regeln für den Umgang mit Wildtieren beizubringen. Ja, aber in vielen Fällen könnte die Unterstützung verbessert werden. Derzeit sind solche Vorfälle in Deutschland sehr selten, denn die Rudel können dem Konflikt ausweichen, indem sie sich auf Flächen begeben, die noch nicht von anderen Wölfen besiedelt sind. Alle Haushunde vom Schäferhund, dem Pudel über den Labrador und Chihuahua bis hin zum Husky haben daher den Wolf als Vorfahren. Doch liegen dazu noch keine ausreichenden Daten vor. Als Gründe hierfür kommen äußere Ursachen in Frage: Einzelne Wölfe, die beispielsweise gefüttert werden bzw. Die Leinenpflicht ist während der Brut- und Setzzeit und Wäldern mit besonderer Ausweisung unabhängig von der Anwesenheit von Wölfen zu beachten. In vielen Fällen findet sich bei Schäfereibetrieben auch schlicht keine Hofnachfolge, da das Berufsbild des Schäfers besondere Anforderungen an Motivation und Leistungsbereitschaft stellt und mit heutigen Lebensstilen oft nur schwer vereinbar ist. Wenn ja, dann könnte dieser Test das Richtige für dich sein! Werden Sie jetzt Wolf-Pate! Nein, die Hunde müssen professionell ausgebildet und betreut werden. Ein Rudel in Deutschland besteht im Durchschnitt aus etwa acht Tieren. Ich hoffe manche Menschen sehen das genau so wie ich, und helfen den Wolf zu einem einfachen Tier zu machen und nicht zu einem Räuber oder schlimmen Mörder. Der Rückgang von Schäfereibetrieben zum Beispiel hängt unter anderem mit steigenden Kosten bei gleichzeitig stagnierenden oder fallenden Erlösen, mit dem Verlust von Weideflächen und abnehmenden Leistungen im Vertragsnaturschutz zusammen. Die Entnahme dagegen ist die Tötung eines bestimmten Wolfes aus besonderen Gründen wie Krankheit, Sicherheit oder hohen wirtschaftlichen Schäden. Einzelne Wölfe, die ihre Distanz gegenüber Menschen dauerhaft aufgeben und sich dreist oder aggressiv gegenüber Menschen zeigen oder sich auf geschützte Nutztiere beim Nahrungserwerb spezialisieren, können als „auffällig“ bezeichnet werden. Zäune und Querungshilfen wie Grünbrücken können verhindern, dass Tiere (egal ob Wolf, Reh oder Wildschwein) sich der Fahrbahn überhaupt nähern. Seit dem Jahr 2000 – seitdem es Wölfe wieder in Deutschland gibt – hat es keine Situation gegeben, bei der sich freilebende Wölfe aggressiv gegenüber Menschen verhalten haben. Was frisst der Wolf, wie nennt man seine Familie und was ist eigentlich die Ranzzeit? Sorgen Sie mit uns gemeinsam dafür, dass der Wolf in Deutschland wieder sicher leben kann. Immer häufiger werden auch Herdenschutzhunde eingesetzt, die Nutztiere schützen sollen. ebenfalls langsam zurückzuziehen. Mehr Akzeptanz für den Wolf: Der NABU möchte der Vorurteile, Sorgen und Ängste in der Bevölkerung abbauen. Der Hund hat sich über Jahrhunderte hinweg durch Zucht aus dem Wolf entwickelt. In Sachsen-Anhalt beispielsweise haben Damhirsche eine größere Bedeutung für die Ernährung des Wolfes, in der Königsbrücker Heide in Sachsen stehen auch Biber auf dem Speiseplan (LAU Sachsen-Anhalt, 2014 und Kontaktbüro Wölfe in Sachsen, 2014). Diese Regelungen sind durch § 45 des Bundesnaturschutzgesetzes definiert. Von Wildschweinen beispielsweise geht durch ihre Wehrhaftigkeit und große Anzahl allein statistisch gesehen eine größere Gefahr aus, als vom Wolf. Zu einem kleinen Teil (ca. In vielen europäischen Staaten leben Menschen und Wölfe seit Jahrhunderten in der gleichen Region. In der Regel bringt eine Wölfin jedes Jahr drei bis acht Welpen zur Welt. Dies wird durch einen Rissgutachter und genetische Analysen festgestellt. Seit 2016 steht den Bundesländern das Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf (DBBW) zur Seite, das eine Einschätzung von Wolfsverhalten und die Empfehlung von entsprechenden Maßnahmen vornehmen kann. Umgekehrt bewegt sich ein Wolf auch manchmal nicht im Trab. Gibt es mehr Beute, ist das Revier kleiner und umgekehrt. Die Wölfe in Deutschland und Westpolen gehören zur mitteleuropäischen Tieflandpopulation, deren Bestand derzeit als gefährdet gilt. In frei­er Wild­bahn auf­ge­wach­se­ne Wöl­fe sind für Men­schen nicht grund­sätz­lich gefähr­lich. Nein. Letztlich reduziert also in erster Linie die dichte Besiedlung und die Zerschneidung der Landschaft durch das Straßen- und Schienennetz sein potentielles Verbreitungsgebiet. Die Welpen des Vorjahres nennt man Jährlinge – gewissermaßen die Jugendlichen der Familie. Es ist aber nicht sicher, dass sie auf großen Weiden auch weiter entfernt stehende Weidetiere gegenüber Wölfen schützen. In der Praxis hat sich eine andere Methode bewährt: Wenn ein Wolf dadurch auffällig wird, dass er sich wiederholt Menschen annähert, werden Fallen dort aufgestellt, wo das Tier wiederholt gesichtet wird. Es besteht aber keine konkrete Gefahr alleine durch die Anwesenheit des Wolfes in der Kulturlandschaft. [email protected] Vogel des Jahres, Bank für SozialwirtschaftIBAN: DE65370205000008051805. Sind Nutztiere nicht oder nur schlecht geschützt, wird der Wolf versuchen, leichte Beute zu machen. Weißt du etwas mehr als andere? Wölfe brauchen keine Wildnis und leben mit uns in der Kulturlandschaft. Um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, müssen die Weideflächen vorbereitet werden, Zäune aufgestellt und regelmäßig kontrolliert werden. Es gibt in der wissenschaftlichen Literatur verschiedene, zum Teil stark unterschiedliche Zahlen dazu, wie viel Beute ein Wolf benötigt. Dann wird klar, dass es unbegründet ist, wegen des Wolfs die Natur zu meiden. Von den Schäfereibetrieben dort können wir heute wichtige Hinweise für den Herdenschutz in Deutschland erhalten. In unseren gemäßigten Zonen besetzt je ein Rudel ein Revier, ist also ortstreu. 10 Fakten über den Wolf, der derzeit sowohl als Kuscheltier verklärt als … Lassen Sie ihm genug Raum, damit es sich zurück ziehen kann. Deswegen nimmt der NABU die Sorgen der Nutztierhalter sehr ernst und setzt sich zum Beispiel auf politischer Ebene für eine umfangreiche Unterstützung ein und sucht den Kontakt zu Schäferinnen und Schäfern in gemeinsamen Projekten. Herden können durch verschiedene Ursachen aus ihrem Pferch ausbrechen. Was mache ich, wenn ich einem Wolf begegne?Ruhig bleiben, ihn beobachten, was er macht, wohin er sich bewegt. Wölfe bevorzugen Huftiere als Nahrungsgrundlage. Das Wild stellt sich nach und nach in seinem Verhalten wieder auf den Wolf ein und wendet dabei seine im Laufe der Evolution entwickelten Feindvermeidungsstrategien an. Jahrhundert in Mitteleuropa ausgerottet. Daher eignet sich die pauschale Besenderung auch nicht, um die Aktivitäten jedes einzelnen Rudelmitglieds zu dokumentieren, geschweige denn um herauszufinden, welches Tier (außer dem besenderten) sich aus dem Rudel möglicherweise auffällig verhält. Dazu gehören zum Beispiel Hunde, laute Geräusche durch Menschen, umgestürzte Bäume, die Zäune zerstören oder ähnliches. Ja. Die Bundesländer können aber weitere Tiere unter die Landesjagdgesetzgebung stellen. Im Normalfall ziehen sich Wölfe aber zurück. Überdies werden Menschen auf Pferden oder Fahrrädern von Wölfen völlig anders wahrgenommen. An dieser Stelle finden Sie Inhalte von Drittanbietern . Wölfe haben eine auffällige Mähne im Winterfell, erscheinen aber im Sommerfell sehr hochbeinig und mager. Ihre Cookie-Einstellungen. In Deutsch­land gibt es aber kei­nen ein­zi­gen doku­men­tier­ten Fall, in dem ein Mensch von … ... Im Moment finde ich es stellenweise nämlich viel zu warm. Ohne eine zukunftsfähige Schäferei können diese wertvollen Landschaften nicht erhalten werden. Rückkehrer Wolf Wolfsberater und Wolfsbeauftragte sammeln in den einzelnen Bundesländern Hinweise auf Wölfe und können Ihnen über Wölfe Auskunft geben. Aber was weißt du heute noch über diese Zeit? Die Rückkehr des Wolfs und der mit dem Herdenschutz verbundene Mehraufwand können der berühmte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Der Unterschied ist minimal und kann selbst von Experten nur in seltenen Fällen ganz eindeutig erkannt werden. Warum darf man den Wolf nicht abschießen?Weil er geschützt ist. Als erstes lasen wir das Märchen von "Rotkäppchen und dem bösen Wolf". Wölfe sind sehr territoriale Tiere. Dabei verdient der Wolf eine sachliche Auseinan-dersetzung, fernab von Polemik, Romantisierung oder Verteufelung. Je nach Rasse und Haltungsform kann es deshalb auch bei Pferden und Rindern zumindest zeitweise empfehlenswert sein, zum Beispiel während der Abkalbungszeit, Herdenschutzmaßnahmen anzuwenden. Wölfe erfüllen als großer Beutegreifer eine wichtige Funktion im Ökosystem: Beute und Beutegreifer haben sich abhängig voneinander in der Evolution entwickelt. In Deutschland hat es seit der Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 keine Situation gegeben, in der sich ein Wolf einem Menschen aggressiv genähert hat. Die Berechnung der Nahrungsmenge ist auch deshalb so schwer, weil Beutetiere nicht nur aus Fleisch sondern auch aus Fell und Knochen bestehen, die in unterschiedlicher Weise verwertet werden. Mit der Ausrottung des Wolfs in Deutschland haben Schäfereibetriebe die Haltung von Herdenschutzhunden aufgegeben, obwohl es auch weiterhin noch wildernde Hunde gab. Der Wolf gehört zur Familie der Hunde und ähnelt vom Aussehen her nach einem großen Schäferhund oder Husky. Nutztiere wie zum Beispiel Schafe machen dagegen weniger als ein Prozent aus. Da das Revier einer Wolfsfamilie rund 250 Quadratkilometer groß ist, können viele Maßnahmen nicht flächendeckend umgesetzt werden. Hinzu kommen die Kosten von Ausbildung, Futter und Tierarztgebühren von rund 1000 Euro pro Jahr. In diesem Artikel 1. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Wölfe sofort die Flucht ergreifen, sobald sie auf einen Menschen treffen. Hierbei gilt: Von gesunden Wölfen geht in der Regel keine Gefahr aus. So lehrte es uns die Schule. In der Europäischen Union unterliegt er den Anhängen II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Außerdem gibt es Personen, die Nutztierhalter auf Wunsch persönlich vor Ort beraten. Die genauen Ursachen der einzelnen Fälle können unterschiedlich sein. Die Hauptnahrung des Wolfes in Deutschland ist das Reh (53 Prozent), gefolgt von Rotwild (15 Prozent) und Wildschweinen (18 Prozent). Zunächst vom Osten ausgehend, ist der Wolf mittlerweile in sieben Bunde… Am besten keine hektischen Bewegungen, auf sich aufmerksam machen, bestimmt weiter gehen. Bei Gehegewild (zum Beispiel Dam- oder Rotwild) ist zusätzlich zum bestehenden Festzaun (d.h. ohne Strom) ein Untergrabschutz absolut notwendig. Der Wolf hat ein Potenzial, gefährlich für den Menschen zu werden. Die Erfahrungen seit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland im Jahr 2000 zeigen, dass Wölfe in der Regel Menschen aus dem Weg gehen. Besondere Merkmale eines erwachsenen Wolfes sind sein heller Schnauzenbereich, seine kleinen, dreieckigen Ohren und ein dunkler Sattelfleck auf dem Rücken. Geheimnis- und mythenumwittert: der Wolf. Viele Jahre lang galt der Wolf als Feind des Menschen und wurde intensiv verfolgt: Die Gesellschaft früherer Jahrhunderte war durch eine kleinbäuerliche Bevölkerung ohne soziale Sicherungssysteme geprägt. Mit geschätzten 140 erwachsenen, sich fortpflanzenden Individuen ist auch in Deutschland im Jahr 2017 eine sichere Bestandsgröße noch nicht erreicht. Die dauerhaft mit Wolfsrudeln und Paaren besiedelten Bundesländer sind Brandenburg (24), Mecklenburg-Vorpommern (4), Niedersachsen (11), Sachsen (18) und Sachsen-Anhalt (11). Bei sehr statischen Jagdmethoden ist dies wahrscheinlich, denn die potentiellen Beutetiere des Wolfs ändern zum Teil ihr Verhalten, um unberechenbarer für den Wolf zu sein (siehe auch Frage 11: „Wozu ist der Wolf gut?“). Die DNA ist zu 99% ident. Sie können sich dann auch gut alleine ernähren, indem sie Rehe oder junge Wildschweine erbeuten. Warum reißt er nicht nur ein Tier, um seinen Hunger zu stillen?Wenn die Tiere nicht wehrhaft sind oder flüchten können, dann nutzt er die Gelegenheit, nimmt, was geht. Das Rudel ähnelt einer menschlichen Kleinfamilie: Es gibt ein Elternpaar, das meist lebenslang zusammenlebt und gemeinsam ein Revier besetzt. Die Tiere wurden umgehend eingefangen oder sind noch im Welpenalter verschwunden, weswegen die Wissenschaftler vor Ort davon überzeugt sind, dass alle Mischlinge noch im ersten Lebensjahr gestorben sind. In den meisten Fällen sind die Tiere weiter gewandert, wurden überfahren (zum Beispiel Baden-Württemberg und Hessen, 2016) oder illegal erschossen (zum Beispiel Rheinland-Pfalz, 2013). E - Nur in der Wildnis.