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News
Professorin Rebecca Taylor: Neuer Dean der Open University Business School Print E-mail
News - Science (general)
Written by Beatrix Polgar-Stüwe   
Thursday, 02 February 2012 14:21
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Die Open University ernannte Professorin Dr. Rebecca Taylor zum neuen Dean der Business und Law School an der britischen Fernuniversität.
Zuvor war Rebecca Taylor Associate Dean der Nottingham Business School an der Nottingham Trent University. Die Professorin verfügt über umfassende Erfahrungen und Kenntnisse in der Wirtschaftspädagogik. Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin leitete verschiedene vom englischen Hochschulfinanzierungsrat (HEFCE Higher Education Funding Council for England) unterstützte Projekte zur Entwicklung und Verbreitung von Online-Lehr- und Lernmitteln für Studiengänge in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ferner engagiert sie sich als Associate Director im Wirtschaftsnetzwerk Economics Network in Bristol. Rebecca Taylor war Mitarbeiterin des Economic and Social Research Council (ESRC), einer Regierungsbehörde und Organisation, die in England finanzielle Mittel für Postgraduierten-Studiengänge in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bereitstellt. Bei der britischen Hochschul-Evaluierungsorganisation Higher Education Academy (HEA) erforschte die Professorin Defizite von quantitativen Methoden in den Sozialwissenschaften.

"Ich fühle mich sehr geehrt, Mitglied dieser Universität und Teil eines innovativen Teams sein zu dürfen, die sich zum Ziel gesetzt haben, weltweit Studenten zu inspirieren, ihre beruflichen Ambitionen zu erreichen. Seit meinem Arbeitsantritt bin ich beeindruckt von den praxisorientierten Methoden des Studiums, die durch die Didaktik des Handlungsorientierten Lernens vermittelt werden“, sagt Professor Rebecca Taylor. Dies gewährleiste, dass das, was man heute lerne, schon morgen in der Praxis umsetzen könne. Besonders deutlich sei das im kürzlich aktualisierten MBA-Programm erkennbar, das die Studenten mit den Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatte, die bei ihren Arbeitgebern zum Erfolg beitragen. "Ich freue mich, die Erfolgsgeschichte der Business School weiter auszubauen, neue Studenten willkommen zu heißen, neue Beziehungen zu der Wirtschaft zu schmieden und eine enge Zusammenarbeit mit unseren treuen und enthusiastischen Ehemaligen zu führen", führt Rebecca Taylor aus.

Dean Professor Rebecca Taylor ist Amtsnachfolgerin von Professor James Fleck, der sich seit 1. Januar 2012 neuen Forschungsaufgaben im Open University Knowledge, Innovation and Enterprise (IKE) widmet.

Mit rund 40.000 Studenten zählt die Open University Business School zu den international führenden Business Schools. Die hohe Qualität ihrer aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen und juristischen Studiengänge, ihre Forschung und Lehre genießen weltweites Ansehen. Die Open University Business School gehört zu den 56 Elite-Business Schools weltweit, die dreifach akkreditiert sind (Stand: Dezember 2011). In England belegte ihr MBA den vierten Platz, im weltweiten Rating des Economist (2010) lag sie auf Rang neun. Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 haben 22.300 Absolventen erfolgreich ihren MBA-Abschluss bestanden. Bei den jährlichen Studentenumfragen gehört seit Jahren die Open University zu den drei beliebtesten Universitäten Englands.

Weitere Informationen: The Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder www.open.ac.uk/germany

Über die Open University Business School:
Die Open University Business School wurde 1984 gegründet. Sie ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 260.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Die Open University Business School gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl verschiedener einführender Studienfächer bis hin zu Master- und Forschungsstudiengängen an.

Foto: Professor Rebecca Taylor:
http://idw-online.de/de/image?id=162173&display_lang=de_DE

Last Updated on Friday, 03 February 2012 15:05
 
Was macht gutes e-Learning aus? Print E-mail
News - Science (general)
Written by Beatrix Polgar-Stüwe   
Thursday, 26 January 2012 11:25
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Der Bezug zum Arbeitsalltag des Studierenden sorgt für das Aha-Erlebnis im Fernstudium

An der Online Educa in Berlin – eine der größten internationalen e-Learning Konferenzen (30.11. bis 2.12.11) - nahmen vier Wissenschaftler* der britischen Open University teil. Zu den ältesten und größten europäischen Anbietern, die ihr Studienangebot ausschließlich im betreuten Fernstudium anbietet, gehört die Open University (The OU). In England und aus rund 40 Ländern weltweit studieren an der OU über 260.000 Studierenden. Sie belegen meistens berufsbegleitend verschiedene BA-, MA- und MBA-Studiengänge oder nehmen in Vollzeit an Promotions- bzw. Forschungsprogrammen in Milton Keynes teil. Zur Gründungszeit im Jahr 1969 galten nächtliche BBC-Fernsehsendungen als das Non-plus-ultra des Fernlernens. Mit der rasanten Entwicklung von elektronischen und technischen Möglichkeiten sowie intensiver didaktischer Forschungsarbeit hat die Open University vielfältige Möglichkeiten geschaffen, universitäre Bildung auch auf elektronischen Wegen zu vermitteln. Auch im MBA-Studium haben online-gestützte Formen des Lernens ihren festen Platz. Neben den Präsenzphasen sind sie ein Teil der Blended Learning-Lehr- und Lernstrategie an der OU. Dank neuer Kommunikationstechniken können sich Fernstudierende fast wie im Hörsaal fühlen und bestimmte Lerneinheiten alleine oder gemeinsam mit ihren Kommilitonen und Dozenten bearbeiten. Was Forscher- und Entwickler von Fernstudien-Lerneinheiten berücksichtigen müssen, darüber berichtete Dr. Jim Ellis auf der Online Educa in Berlin.

„Nach wie vor ist der wichtigste Unterschied zwischen klassischem Unterricht und einem e-Learning-Tutorial die physische Anwesenheit eines Lehrers, dessen Fachwissen und pädagogischen Fähigkeiten erlauben, seinen Unterricht dem Lernfortschritt, den Bedürfnissen und Reaktionen seine Studenten anzupassen“, sagte Dr. Jim Ellis auf der Online Educa. Ellis promovierte an der Open University im Fach Pädagogik über „Design, Einsatz und Effektivität der Inhalte von e-Learning Tutorien“. Er schulte bereits über 150 Tutoren und Mitarbeiter an der OU.

„Im Gegensatz zum klassischen Lernen werden die meisten e-Learning-Einheiten ohne Frontalunterricht durch eine Lehrkraft alleine studiert, so dass der gute Aufbau und die Architektur eines Moduls dafür Sorge tragen müssen, dass die Information nach dem „Null-Fehler-Ansatz-Prinzip“ bei allen Empfängern richtig ankommt.“ Ein guter e-Learning-Designer, der räumlich und zeitlich von dem Studierenden getrennt sei, müsse eine Reihe von Fertigkeiten anwenden, um seine Nachricht stichhaltig, klar, spannend und erfolgreich zu kommunizieren. Natürlich hätten das gute Lehrbuchautoren schon seit Jahren bedacht, gibt Ellis zu. Aber das e-Learning müsse eine Reihe zusätzlicher Dimensionen beachten, wie die Reichweite und möglichen Kombinationen von verschiedenen Medien und deren Interaktivitätsmöglichkeiten.

So werden beispielsweise die Methoden, wie man beim Studierenden Interesse am Lernstoff weckt, in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Manche e-Learning-Designer fügten so genannte „verführerische Details" wie lustige Animationen dem „trockenen“ Lernstoff bei, um die Seiten aufzupeppen. Andere Forscher halten dagegen, dass solche unwichtigen Elemente die Seiten lediglich optisch attraktiver erscheinen lassen und sogar vom eigentlichen Lernen ablenkten.

„Ob im Kassenzimmer Unterricht oder virtuell: Guten Unterricht zeichnet aus, wie klar der wesentliche Lernstoff präsentiert wird und wie effektiv der Lehrer oder das e-Learning den Prozess des Lernens und das Verstehen des Inhaltes unterstützen und die Studierenden motivieren“, führt Jim Ellis aus. Viel wichtiger seien daher thematische inhaltliche Einführungen, aktuelle Beispiele, Analogien, Case Studies, Evidenzen oder Problemanalysen.

In seinem Vortrag beschrieb Jim Ellis die Wichtigkeit des „katalytischen“ Inhalts für einen gelungenen e-Learning Lernprozess, der die Theorie mit einem realen Kontext und einer Übertragungsmöglichkeit für den Studenten ergänzt. Viele e-Learning-Lehrwerke seien zu inhalts- oder theoriebeladen, sagt der Forscher. Sie vernachlässigten dabei die Möglichkeit, wie Studierende das Erlernte in ihre reale Arbeitssituation übertragen und nutzbringend anwenden könnten. Ein guter e-Learning Designer sorgt für das Aha-Erlebnis, indem er den Kontext für die Theorie schafft und mit einer authentischen Situation beispielsweise aus dem Arbeitsbereich des Studierenden verknüpft. Je konkreter der Bezug auf die Lebenssituation sei, desto schneller werden die Lerninhalte im Gedächtnis gespeichert.

„Die große Herausforderung für den Wissenschaftler ist, die akademischen Inhalte didaktisch so zu präsentieren, dass sie den einzelnen Studierenden fesseln und anregen, die Ergebnisse in der eigenen berufliche Praxis umzusetzen, das Modulziel zu begreifen und es kritisch zu reflektieren“, meint Tristan Sage, Studienberater der Open University Business School. Die Tutoren schließen die Lernkette zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie verbinden den Lernprozess mit der Lösung von aktuellen Praxisfragen und leiten die MBA-Studenten an, Soft Skills zu entwickeln, moderne Management-Instrumente anzuwenden und kritisch zu hinterfragen.

Kontakt: The Open University Business School Representation, Tristan Sage,  Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder www.open.ac.uk/germany  

*Auf der Online Educa in Berlin hielten folgende OU-Akademiker Vorträge: Dr. Peter Scott, Director Knowledge Media Institute, Dr. Yisha Mor, Senior Lecturer Educational Theorie, Dr. Jim Ellis, und Dr. Marion-Bruhn-Suhr, Local Representative of The OU in Hamburg.


Über die Open University Business School:
Die Open University Business School wurde 1984 gegründet. Sie ist die wirtschaftswissenschaftliche  Fakultät der Open University, die bereits vor über 40 Jahren im britischen Milton Keynes gegründet wurde. Als größte britische staatliche Universität mit über 260.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Alle Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die Open University Business School gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa und ist führender Anbieter von MBA-Abschlüssen. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungsgütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl an verschiedenen einführenden Studiengängen bis hin zu Master- und Promotionsstudiengängen. Die Lehrmethode heißt „Blended Learning“ und beinhaltet eine Mischung aus klassischen Studienbüchern, elektronischen Konferenzsystemen, Internet-Lerninhalten, DVDs, Online-Tutorien und Präsenzphasen. In Deutschland arbeitet die Open University eng mit den Carl Duisberg Centren in Köln zusammen, einem führenden Dienstleister im Bereich der internationalen Aus- und Weiterbildung für deutsche und ausländische Interessenten und mit der Universität Hamburg.

Last Updated on Friday, 27 January 2012 10:10
 
Ausbildung zum Übersetzer: Sprachtalentierte sind schon vor ihrem Abschluss im Nebenjob gefragt Print E-mail
News - Science (general)
Written by Beatrix Polgar-Stüwe   
Wednesday, 14 December 2011 08:48
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Mehr als die Hälfte aller Studierenden hat bereits während des Studiums oder in den Semesterferien einen Nebenjob. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Allensbach-Instituts hervor. Als Gründe nennen Lernende vor allem die Finanzierung des Lebensunterhalts, mehr Unabhängigkeit von den Eltern, Einblicke in die berufliche Praxis und die Möglichkeit, einen Einstieg in ein Unternehmen zu finden.

Auch Kimberly Temp (20), die im 3. Semester an der Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln eine schulische Ausbildung zur Übersetzerin für Englisch macht, hat einen solchen Nebenjob, der ihr Freude bereitet und zudem einen beruflichen Bezug beinhaltet. Sie arbeitet gelegentlich bei den großen Kölner Messen im Service und Standbereich, hilft ausländischen Kunden am Stand und ist erste Ansprechpartnerin, wenn es darum geht, in der Fremdsprache einen Kontakt zu einem Messebesucher herzustellen. Zwei weitere Studienkollegen werten morgens vor dem Schulbeginn ausländische Zeitungen aus und erstellen auf Englisch eine Presseschau.

Solche berufsbezogenen Nebenjobs zeigen, dass sprachtalentierte Schülerinnen und Schüler bereits während ihrer Ausbildung zum Übersetzer auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, und sie dadurch erste Berufserfahrungen sammeln können. Durch ihren Nebenjob schaffen sie sich zudem Netzwerke für die spätere Karriere.

Die Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln bietet Sprachtalentierten mit Abitur, Fachhochschulreife oder Realschulabschluss ein berufsbildendes Angebot für die Sprachen Englisch, Spanisch, Türkisch, Russisch und Französisch. Die Ausbildung ist praxisbezogen. Viele nutzen die ein- oder zweijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung in anerkannten Fremdsprachenberufen zur Vorbereitung auf ein Studium oder um Wartezeiten auf den Wunschstudienplatz zu überbrücken.

Wer die „kurze" Variante wählt, kann innerhalb von nur einem Ausbildungsjahr den Berufsabschluss zum geprüften Fremdsprachenkorrespondenten (IHK) ablegen. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Prüfung können sich die Schüler für die Fortsetzung und damit für die „längere“ Variante (zweijährige Form) entscheiden. Sie absolvieren dann nach zwei weiteren Semestern die staatliche Prüfung zum Übersetzer oder zum Übersetzer und Dolmetscher, die in Nordrhein-Westfalen nur von dieser Schule angeboten wird. Die Vollzeitausbildung kann mit BAföG gefördert werden. Eine berufsbegleitende Ausbildungsform wird ebenfalls angeboten.

Weitere Informationen per Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder telefonisch im Schulsekretariat 0221/ 22 20 60 83 und auf der Homepage www.dolmetscherschule-koeln.de

Über das RBZ:
Das RBZ Köln ist seit über 40 Jahren im Bereich Ausbildung und Studium tätig und engagiert sich als gemeinnützige Institution im Verbund der Rheinischen Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration. Zu den Bildungspartnern gehören unter anderem die Rheinische Fachhochschule Köln und Rheinische Akademie Köln.
Beatrix Polgar-Stüwe
RBZ Rheinisches Bildungszentrum Köln gGmbH
Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln
Universitätsstraße 1
50937 Köln,
Tel.: 0221/22 20 60-83
Fax: 0221/22 20 60-82
www.dolmetscherschule-koeln.de

Last Updated on Wednesday, 14 December 2011 10:10
 
Global Village: Fakt oder Mythos? Open University über globale Unternehmensstrategien Print E-mail
News - Science (general)
Written by Beatrix Polgar-Stüwe   
Monday, 12 December 2011 08:48
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Ist die Welt ein „Global Village“? Gibt es den globalen Konsumenten? Oder ist eher ein Trend zur Regionalisierung zu beobachten bei der Entwicklung internationaler Unternehmensstrategien? Auf diese und andere Fragen rund um die Grundlagen globaler Strategien gab Susan Segal-Horn, emeritierte Professorin der Open University Business School, in ihrem Vortrag treffende Analysen und Anregungen. Die britische Professorin und wissenschaftliche MBA-Studienmodul-Autorin war auf  Einladung der Ehemaligenvereinigung der Open University Business School nach Frankfurt am Main gekommen. Rund 40 MBA-Alumni folgten mit großer Spannung im Deutschen Bank Gebäude ihrem charismatischen Vortrag über die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte globaler Strategien von Großunternehmen.

Die britische Wissenschaftlerin definierte Globalisierung als die Integration verschiedener wirtschaftlicher Aktivitäten über Grenzen hinweg. Globalisierung stelle eine strategische Grundorientierung einer internationalen Unternehmung dar, die den Weltmarkt als eine weitgehend homogene Gesamtheit ansieht und dementsprechend nach Produkt- und Prozessstandardisierung strebt, um Wettbewerbsvorteile durch Kostenreduktion und Größenvorteile zu erreichen. Professor Segal-Horn betonte, Globalisierung nicht einzelne Länder globalisiere, sondern zu einer höheren Marktverflechtung zwischen den Ländern mit Auswirkungen auf soziale und politische Komponenten führe. Die Gegner der Globalisierung befürchteten, es entstünde eine Ausbeutung der jeweiligen nationalen Märkte, bei denen die Gewinner und Verlierer immer von der Größe abhängig seien („Big firms always win“).

Die Professorin argumentierte, dass es nach ihrem Ansätzen weder das globale Dorf, den globalen Markt oder gar den globalen Konsumenten gäbe. Letztendlich sei die Weltwirtschaft regional geprägt. Es gäbe völlig unterschiedliche nationale, regionale und supranationale Gesetzte sowie enorme kulturelle Unterschiede, die global agierende Unternehmungen in ihren Strategien berücksichtigen müssen, um auf dem jeweiligen Markt erfolgreich zu sein. „Um vom Verbraucher angenommen zu werden, muss der Hamburger einer weltweit agierenden Fast-Food-Kette von Land zu Land geschmacklich unterschiedlich zubereitet werden. In Frankreich wird zum Hamburger  gar Rotwein angeboten, was bei uns verpönt wäre“, führte Susan Segal-Horn als Beispiel an. Ein bekannter Hersteller von Babywindeln erlebte böse Überraschungen bei der Markeinführung in Japan: Die angebotenen Windeln waren für japanische Neugeborene zu groß und daher unbrauchbar.

Große Herausforderungen stellten sich den Unternehmen in den so genannten Schwellenländern. So benötigen hier multinationale Konzerne sehr unterschiedliche internationale Strategien; sie entwickeln unterschiedlich Produkte und Dienstleistungen, die zu den erheblich niedrigeren Durchschnittseinkommen passen. Dies schafft die Möglichkeit, sich mit den Entwicklungen vertraut zu machen, die aus Marktstrategien für aufstrebende Länder entstehen wie Mikrokredite, die Gestaltung eines 100-Dollar-Computers oder dem Tata "Nano", einem 2000 Dollar-Auto.

Der Ansatz der „Base of the Pyramid“ (BOP)-Geschäftsmodelle, der  die „Ärmsten der Armen“ in effiziente Marktstrukturen und unternehmerische Wertschöpfungsketten einbinden soll, wurde vorgestellt und diskutiert. Seit der Eurokrise berührten BOP-Modelle aber nicht nur Schwellenländer, die relativ gesehen ziemlich „schuldenfrei“ seien. Durch die hohe Staatsverschuldung bestimmter EU-Länder (den so genannten PIIGS: Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien), der hier herrschenden hohen Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Märkte, kämen auf die Unternehmen völlig neue strategische, industrielle und ethische Verantwortungen und Herausforderung zu. Die Konzerne werden aber auch mit zusätzlichen Risiken durch unterschiedliche rechtliche, finanzielle und wirtschaftliche Infrastrukturen konfrontiert. 

Zahlreiche Case Studies und aktuelle Beispiele aus Susan Segal-Horns Forschungsarbeiten wurden in die neu strukturierten MBA-Module der Open University Business School eingearbeitet.

Als Professorin für Internationale Strategie an der Open University Business School war Susan Segal-Horn maßgeblich an den MBA-Modulen für den Studiengang beteiligt. Zuvor war sie Professorin für Internationale Strategie an der Universität von Kent und arbeitete mehrere Jahre in der Strategy Group an der Cranfield School of Management. Sie hielt eine Gastprofessur in International Business an der Ecole Nationale de Ponts et Chaussees in Paris, und in Corporate Strategy an der Graduate School, University of Notre Dame, USA. Professor Segal-Horn fungiert als Beraterin und Moderatorin  von Strategie-Workshops in Großbritannien und weltweit. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Globalisierung der Branchen und Unternehmen. Sie ist spezialisiert auf globale Strategien im Dienstleistungssektor und in multinationalen Dienstleistungsunternehmen. Zudem ist sie eine gefragte Rednerin auf internationalen Konferenzen. Sie hat fünf Bücher und über 90 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Bis 2005 war sie die Herausgeberin der European Business Journal. Derzeit arbeitet sie an ihrem sechsten Buch über Globalisierung.

Weitere Informationen: The Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder www.open.ac.uk/germany  

Über die Open University Business School:
Die Open University Business School wurde 1984 gegründet. Sie ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 260.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Alle Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die Open University Business School gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa und ist führender Anbieter von MBA-Abschlüssen. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl von verschiedenen einführenden Studiengängen bis hin zu Master- und Promotionsstudiengängen an. Die Lehrmethode heißt „Blended Learning“ und beinhaltet eine Mischung aus klassischen Studienbüchern, elektronischen Konferenzsystemen, Internet-Lerninhalten, Online-Tutorien und Präsenzseminaren.

Open University Pressearbeit Deutschland

Beatrix Polgar-Stüwe M.A. c/o
Carl Duisberg Centren
Hansaring 49-51
50670 Köln
Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Last Updated on Monday, 12 December 2011 12:16
 
Deutsche Telekom wählt Open University als Kooperationshochschule: Print E-mail
News - Science (general)
Written by Beatrix Polgar-Stüwe   
Friday, 02 December 2011 13:17
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Mitarbeiter studieren berufsbegleitend betriebswirtschaftliche und technische Bachelor- und Mastergänge an der britischen Fernuniversität

Als einzige ausländische Universität wurde die britische Open University (OU) von der Deutschen Telekom ausgewählt, um in ihrer Initiative Bologna@Telekom leistungsstarke Mitarbeiter zu qualifizieren, die auf Englisch berufsbegleitend studieren. Sechs weitere deutsche Hochschulen stehen den Beschäftigten zur Wahl.

Zu den Zielen von Bolgna@Telekom zählen, zur persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter beizutragen und lebenslanges Lernen zu ermöglichen sowie den Fachkräftebedarf des Konzerns zu sichern. Seit dem Wintersemester 2010 werden jährlich rund 200 Bologna-Stipendien an ausgewählte Telekom-Mitarbeiter vergeben, die ein Bachelor- oder Masterstudium berufsbegleitend an einer der Kooperationshochschulen absolvieren. Der Arbeitgeber fördert die Studierenden, indem er zur Hälfte die Studiengebühren übernimmt und pro Studienjahr eine zehntägige Freistellung für Präsenzphasen und Prüfungen gewährt.

Als größte britische staatliche Universität mit über 260.000 Studierenden ermöglicht die Open University seit 1969 akademische und berufliche Weiterbildung in einem von Tutoren betreuten Fernstudium. Die Telekom-Mitarbeiter können an der OU verschiedene Bachelor- oder Masterstudiengänge in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnologie wählen.

Die Initiative Bologna@Telekom ermöglicht auch Mitarbeitern ohne Abitur ein Bachelor-Studium. Die Kooperationshochschulen wurden daher auch unter dem Gesichtspunkt ausgesucht, dass sie ein Studium mit offenen Zugangsvoraussetzungen fördern. Die Open University setzt sich seit ihrer Gründung für gerechte Bildungschancen für alle ein und leistet einen wichtigen Beitrag zum berufsbezogenen lebenslangen Lernen, auch ohne Abitur. Für das Masterstudium verlangt die OU allerdings einen universitären Abschluss mit Prädikat. Rund 80 Prozent aller OU-Studierenden beenden erfolgreich ihr Studium. Das gilt auch für diejenigen, deren Schul- oder Studienzeit schon länger zurück liegt. Aufgrund ihrer offenen Zugangsvoraussetzungen sieht die OU ein höheres Maß an formalen Leistungs- und Qualitätskontrollen vor, als dies traditionelle Universitäten verlangen.

Beim Studium an der OU ist die Übertragung des Gelernten auf den Arbeitsalltag und die praxisbezogene Anwendung neuer Kompetenzen besonders wichtig. Studiert wird nach dem Prinzip des „Blended Learning": Traditionelle Unterrichtsmaterialien wie Lehrbücher wechseln sich ab mit Online-Komponenten und elektronischen Konferenzen sowie vielfältigen multimedialen Lehr-, Lern- und Austauschmöglichkeiten.

Für ihre Initiative Bologna@Telekom wurde die Telekom kürzlich mit dem „Initiativpreis Aus- und Weiterbildung“ – einem gemeinsamen Preis der Otto Wolff-Stiftung und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ausgezeichnet. Nach Einschätzung der Jury leiste die Deutsche Telekom mit dieser Maßnahme in besonderer Weise einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Auch die Kriterien „Innovation“ und „Transferfähigkeit für andere Unternehmen“ sahen die Juroren besonders gegeben.

Pressekontakt: Beatrix Polgar-Stüwe, The Open University c/o Carl Duisberg Centren, Hansaring 49-51, 50670 Köln, Telefon: 0221/9 35 29 40, E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it Homepage: www.open.ac.uk/germany

Über die Open University:
Die Open University wurde 1969 als gemeinnützige Einrichtung gegründet. Als größte britische staatliche Universität mit über 260.000 Studierenden ermöglicht sie eine zeitlich flexible, berufsbegleitende akademische Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Die Universität bietet eine große Auswahl verschiedener Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengänge an. Prämierte Lehrmethoden und wissenschaftliche Exzellenz zeichnen sie aus. Vier von fünf britischen Top 100 Unternehmen (vergleichbar mit den Dax-Unternehmen) unterstützen ihre Mitarbeiter auch finanziell bei ihrem Studium an der Open University.


Pressereferat Deutschland: Beatrix Polgar-Stüwe M.A.
c/o Carl Duisberg Centren
Hansaring 49-51
50670 Köln
Tel.: 0221/9 35 29 40
Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Last Updated on Friday, 02 December 2011 18:06
 
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